
«MIT NULL AUFWAND SCHNELL SEIN»
Manuel Wyss (47) gehört zur der starken Generation der Schweizer Triathleten um beispielsweise Sven Riederer oder Reto Hug. «Damals konnte man sich in der Schweiz mit der Weltklasse messen», sagt der gebürtige Richterswiler.
Manuel Wyss ging aus privaten Gründen 2007 nach Österreich, ist dort für verschiedene Triathlon-Firmen, unter anderem Sailfish und Santini, tätig und coacht im Triathlon-Hotel Mohrenwirt/Jakob in Fuschl am See sein eigenes Team. Manuel Wyss auch den zweimaligen Ironman-Weltmeister Patrick Lange trainiert, bevor dieser zu Farris Al Sultan ging.
FREUDE STATT ANGST
Manuel Wyss brennt immer noch für die Sportart Triathlon. Sein Thema ist die Effizienz der Bewegung. Das gilt insbesondere für die erste Disziplin, das Schwimmen. «Das ist meine Kernidee: Mit null Aufwand schnell sein.» Viele Triathleten hätten Angst vor dem Element Wasser, wichtig sei aber, Freude am Wasser zu haben. Dazu müsse man oft ins Wasser gehen, aber nicht viel schwimmen: «Einer der wichtigsten Ansätze im Wasser ist: Vergiss die Zeit.»
«Einer der wichtigsten Ansätze im Wasser ist: Vergiss die Zeit.»
Manuel Wyss
Wer sich das Wasser zum Freund gemacht hat, den Puls nicht in die Höhe jagen muss, kann frisch aufs Rad steigen. Manuel Wyss hat sich sich wie kaum ein zweiter Triathlet mit dem Schwimmen auseinandergesetzt, sechs Jahre lang ist er täglich geschwommen und hat das Wasser verstehen gelernt.
SCHNELLER LÄUFER
Er ist über die Langdistanz stets unter 50 Minuten geschwommen, war aber mit 2:34 Std. im Marathon und 1:09 Std. über den Halbmarathon auch ein sehr schneller (und effizienter) Läufer. Daran auch beteiligt: Sein Cousin Christian Belz, einer der erfolgreichsten Läufer, die die Schweiz je hatte.
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