
«ICH WAR SELBST ÜBER MICH ERSTAUNT, DASS ICH DAS HINBEKOMMEN HABE»
15 Stunden lang im Keller auf der Rolle, 10 000 Höhenmeter oder 380 km in einer Trainingseinheit? 5 Halbmarathons in fünf Tagen hintereinander als Koppelläufe? Solche Mammut-Einheiten sind kein Problem für Hildi Helbling (54) aus Schänis SG. Darum ging sie bei ihrem ersten Triathlon im vergangenen August gleich aufs Ganze: der Swiss Ultra in Buchs.
Am Swiss Ultra in Buchs absolvierte sie als Rookie 4 Ironman innerhalb von 4 Tagen – als gäbe es nichts Selbstverständlicheres. Hildi Helbling geht ihren eigenen Weg, in einem Sport, in dem ohne Leistungsdiagnostik oder wissenschaftlichen Trainings- und Ernährungsplänen nichts zu gehen scheint. All das braucht sie nicht, denn sie vergleicht sich nicht mit Spitzen-Triathleten – und erbringt doch bemerkenswerte Leistungen und diese erst noch auf ultralangen Distanzen. «Man kann es eben auch anders machen», sagt sie.
START IN BUCHS ALS «NOTLÖSUNG»
Im Gespräch VON NULL AUF ULTRA erzählt sie, wie sie zum Triathlon kam, welches ihr Motto ist und warum sie glaubt, dass in jedem mehr steckt, als er denkt. Warum sie sich selbst überrascht hat, warum sie Freiheit bei der Trainingsplanung braucht und warum der Start in Buchs im Quintuple (5 Ironman an 5 Tagen) eigentlich nur eine «Notlösung» war.
«Man kann es eben auch anders machen.»
Hildi Helbling
Und viele Einsichten mehr in eine Triathlon-Disziplin, die nicht alltäglich ist.
Hier gehts zum Podcast auf Spotify: