
«ICH HOFFE, DASS ICH NOCH HÄUFIGER EINE ANDERSFARBIGE BADEKAPPE TRAGEN WERDE»
Was bedeutet es eigentlich, Profi zu sein? Was muss man alles im Kopf haben? Und vor allem: Was passiert mit dem Kopf und im Kopf? Welche mentalen Herausforderungen warten? Und wie meistert man diese?
Anne Reischmann (30) ist seit 2019 Profi-Triathletin. Die ehemalige Läuferin stammt aus Ravensburg (D) in der Bodenseeregion, hat Lehramt in Konstanz studiert und lebt in Winterthur. Es gibt da übrigens noch mehr Bezüge zur Schweiz: Anne Reischmann ist Mitglied (und teilweise Übungsleiterin) bei den «finishers» in Winterthur, startet für das Team hep, dessen sportlicher Leiter Ronnie Schildknecht (Folge 11) ist, und sie wird von Reto Brändli (Folge 33) trainiert.
AUF EINEM SPANNENDEM WEG
2021 hat sie ihr erstes 70.3-Rennen gewonnen und wurde 2022 an der 70.3 IRONMAN WM in St. George Zehnte, wenig später am IRONMAN Cozumel Vierte. Ihr Weg als Profi an die Spitze war bislang sehr lehrreich, und sie hat Erfahrungen gemacht, die sie so gar nicht auf dem Plan hatte …
«Anzuerkennen, dass etwas nicht funktioniert, ist der erste Schritt zur Verbesserung.»
Anne reischmann
Themen der Episode KOPFSACHE PROFI sind unter anderem:
- eine andersfarbige Badekappe, die ihr fast zum Verhängnis wurde,
- der Stellenwert von mentalem Training im Triathlon,
- der Mut, Schwächen zuzugeben, denn «anzuerkennen, dass etwas nicht funktioniert, ist der erste Schritt zur Verbesserung»,
- ihr grosser Traum,
- warum die Regeln im Triathlon weiter überarbeitet und vereinheitlicht werden sollten,
- warum gerade die Profi-Frauen unter der «Vermischung» von Rennen leiden,
- die Dichte von Weltklasse-Triathleten in Deutschland …
Anne Reischmann gibt einen interessanten Einblick in den Alltag einer Profi-Triathletin, die sich auf einen spanenden Weg gemacht hat …
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