
«ER HAT MICH MACHEN LASSEN. UND ICH HABE IHN AUCH IMMER MACHEN LASSEN»
Die Beziehung zwischen Vater und Sohn ist – egal wie – speziell. Im Fall von Kurt (66) und Urs Müller (39) ist sie ganz besonders. Beide waren Trainingspartner, waren bislang zusammen 21 Mal an der WM auf Hawaii (Urs 8x, Kurt 13x), der Vater trainiert den Sohn, und der Sohn führt das Geschäft, das beide zusammen aufgebaut haben. Und dann ist da noch Nils (5), der kleine Sohn von Urs. Das freilich wäre eine weitere Geschichte …
- Ist der Weg für den Sohn vorgezeichnet, wenn der Vater Triathlet ist und ständig trainiert?
- Wie ist es, wenn dann auch noch der Vater den Sohn trainiert?
- Und wie ist es, wenn der Vater und Sohn gemeinsam ein Sportgeschäft aufgebaut haben, das der Sohn führt?
- Wie gehen Vater und Sohn mit dieser maximalen Nähe um?
- Ist diese Nähe sogar ein Erfolgsfaktor?
- Was aber, wenn es zu Spannungen kommt?
- Und was hat der Vater durch seinen Sohn gelernt? ….
- Und was hat der Sohn, der selbst einen kleinen Sohn hat, aus seiner Geschichte gelernt?
Fragen über Fragen, die ein spannendes und lebendiges Gespräch mit Kurt und seinem Sohn Urs Müller ergaben.
«Es war schön, dass wir nie in der gleichen Altersklasse gestartet sind.»
Urs Müller
Beide, das sei verraten, haben sich immer respektiert und toleriert: «Er hat mich immer machen lassen, und ich habe ihn auch immer machen lassen», so der Vater Kurt.
Und Urs betont, dass es im Sport an einem bestimmten Punkt keine Kompromisse zwischen den beiden gab. Da waren Vater und Sohn Konkurrenten. «Es war schön, dass wir nie in der gleichen Altersklasse gestartet sind», so Urs.
IN SORGE UM HAWAII
Beim Thema Hawaii sind wir wie magnetisch eine Zeitlang hängen geblieben. Das zeigt, mit wie vielen Emotionen das Thema besetzt und wie gross die Sorge in der Triathlon-Community um einen der grössten Mythen im internationalen Sport ist.

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