
«Zone-2-Training? – Es ist egal, wie wir es nennen, wichtig ist, dass wir Prozesse dahinter verstehen»
Die bewegte Triathlon-Saison 2023, in der durch Daniela Ryf (Schweiz) und Magnus Ditlev (Dänemark) Langdistanz-Rekorde pulverisiert wurden, ist vorbei. Coach Reto Brändli von Training & Diagnostics hat diese Leistungsentwicklung im letzten Jahr vorausgesagt. Mit ihm habe ich die vergangenen Saison Revue passieren lassen.
Reto Brändli hat in der Saison 2023 Anne Reischmann (D) an die Weltspitze geführt und Imogen Simmonds (Sz) konnte sich nach einer langen Verletzungsphase eindrücklich wieder in der Weltklasse etablieren. Er ist einer der wenigen Schweizer Trainer, der Profis in der Weltspitze trainiert, und in einem komplexer werden, anspruchsvollen Umfeld umsichtig und erfolgreich steuert.
Wir haben uns die Frage gestellt, wohin die aktuelle Leistungsexplosion im Triathlon führen wird.
Wo gibt es Reserven?
Gibt es neue Erkenntnisse?
ALTER WEIN IN NEUEN SCHLÄUCHEN?
Und was hat es beispielsweise mit dem gehypten Zone-2-Training des zweifachen Tour-de-France-Siegers Tadej Pogačar vom UAE Team Emirates auf sich? Könnte es sein, dass es alter Wein in neuen Schläuchen ist – oder verbirgt sich eine wichtige Erkenntnis hinter der Trainingsmethode?
«Es ist egal wie wir das Kind nennen, wichtig ist, dass wir die Prozesse dahinter verstehen», so Reto Brändli, der die Trendtrainings-Methode einordnet. «Ich habe das Gefühl, der Triathlet und der Hobbyradsportler wartet einmal im Jahr auf die neuste Erfindung, die einmal im Jahr rauskommen muss.»
Hier gehts zum Podcast mit Reto Brändli: