
«ICH HABE EINFACH GEMACHT»
Ein spezieller Gast und ein besonderes Thema: Mit Hans Peter Danuser (76) habe ich über einen magischen Ort, St. Moritz im Engadin, gesprochen. Hans Peter Danuser, von 1978 bis 2008 Kurdirektor, hat St. Moritz geprägt und positioniert, den unschlagbaren Claim «St. Moritz – top of the world» etabliert und insbesondere auch die Sommersportarten gefördert.
Heute ist St. Moritz auf 1’856 m über dem Meer ein internationales Trainingszentrum für fast alle Sportarten, insbesondere für Ausdauersportler wie Triathleten, die vom leistungssteigernden Höheneffekt profitieren. Der örtliche Triathlon Club heisst gar «Home of Triathlon». St. Moritz ist zudem seit 2022 die offizielle «High Altitude Training Base» von Swiss Olympic.
ORIGINELLE VERMATKTUNG VON ST. MORITZ
Mit Hans Peter Danuser, der 1987 den Schweizer Marketingpreis gewann («für die systematische und originelle Vermarktung des internationalen Kurorts St. Moritz» mit den Projekten Heidiland, Glacier Express und dem Claim St. Moritz – top of the world), gehe ich in die (Sport-) Geschichte zurück.
Und wir schauen über den Zaun des Triathlon-Gartens hinaus und tauchen ein in eine Welt der Extravaganz.
Dass der Unterländer aus Felsberg GR 30 Jahre lang im Luxusort St. Moritz im Geschäft blieb, erscheint heute wie ein Wunder, zumal er damals entscheidungsfreudig viele Risiken eingegangen war: «Ich habe einfach gemacht», sagt er rückblickend.
WARUM KEIN 50-METER-BECKEN?
Nur das Thema Schwimmbad, das von 2003 bis 2014 elf Jahre lang wegen Neubau geschlossen war, bereitet
ihm Stirnrunzeln, denn vor lauter Ästhetik und Schönheit stimme die Funktion nicht. Und warum nur, hat man kein 50-m-Becken gebaut?
Übrigens: Von 2025- 2026 muss das Ovaverva wegen Revision erneut für über ein Jahr geschlossen werden …
Hier gehts zum Podcast mit Hans Peter Danuser: