
«WENN MAN WIRKLICH WILL, KANN MAN VIELE BERGE VERSETZEN»
Der gebürtige Wädenswiler Marc Widmer ist nach dem Karriereende als einer der besten Duathleten seiner Sportart treu geblieben. Zunächst als Direktor Duathlon und heute als Vorstandsmitglied bei Swiss Triathlon, setzt es sich für eine Sportart ein, die auch durch den Powerman Zofingen internationale Ausstrahlung erreicht hat.
Wo steht der Duathlon (Laufen –Radfahren – Laufen) heute? Was ist aus dem einstigen Glanz des Powerman Zofingen, der auch die grossen Triathlon-Stars wie Mark Allen, Scott Molina oder Jürgen Zäck anzog, geworden? Und wie steht die Sportart in der Schweiz – mit neun Rennen in der Saison – da?
Mit Marc Widmer (43), einst AK-Weltmeister und als Profi zuverlässig in den Top 10, heute Rechtsanwalt, habe ich eine Standortbestimmung der Sportart vorgenommen. Marc Widmer bringt als Ausdauerathlet die Beharrlichkeit und Konsequenz mit, die er auch heute braucht, um dem Duathlon zu mehr «Sexiness» zu verhelfen.
Wir sprechen unter anderem über
● seine sportliche Karriere und seine Wegbegleiter wie Ronnie Schildknecht, Ruedi Wild, Sven Riederer oder seinen Trainer Olivier Bernhard, die allesamt auch Duathleten waren
● die Strahlkraft des Powerman Zofingen, dessen Preisgeld mit 200 000 US-Dollar einst höher war als jenes vom Ironman Hawaii
● seine Arbeit im Vorstand von Swiss Triathlon für alle Multi-Sportarten, insbesondere natürlich für den Duathlon oder auch die Langdistanz-Triathleten
● den Nutzen eines Duathlon-Rennens für Triathleten
● die Herausforderungen bei der Vermarktung der Sportart
Wir sind gespannt, welchen Weg der Duathlon in Zukunft einschlagen wird.
Als Sportler hat Marc Widmer viele wertvolle Erfahrung gemacht, die ihm heute auch bei seiner unermüdlichen Arbeit im Verband Swiss Triathlon Rückenwind geben: «Wenn man wirklich will, kann man viele Berge versetzen», sagt er.
Hier gehts zum Podcast mit Marc Widmer: