
«WIR WAREN EXOTEN IN EINER EIGENEN WELT»
Volker Forstmeyer (66) aus Bad Säckingen an der Schweizer Grenze ist Triathlet der ersten Stunde. Ein Zeitzeuge. Mit ihm schaue ich zurück auf fast fünf Jahrzehnte Triathlon-Sport.
Wir beginnen mit dem ersten Wettkampf auf deutschem Boden am 25. April 1982 in Essen und erzählen parallel, was er erlebt hat.
In den vibrierenden Gründerzeiten waren die Triathleten völlige Exoten in einer eigenen Welt, «die Guten», sagt Volker Forstmeyer, «auch etwas arrogant und überheblich.»
Er ist an den gleichen Rennen gestartet wie sein Favorit unter den Triathleten, der sechsfache Hawaiisieger Dave Scott (USA) – und war auf der Radstrecke in Nizza fast gleich schnell.
ÜBER FUNKTIONÄRE UND VEGANISMUS
Volker Forstmeyers teils dezidierten Ansichten sind hörenswert, wenn es beispielsweise um Felgen- oder Scheibenbremsen geht, die Qualität der Spitzenfunktionäre in der Verbänden (lobt jedoch die aktuelle Führung der DTU unter Martin Engelhardt) oder über vegetarische/vegane Ernährung, die dem ein oder anderem Profi die Karriere gekostet haben könnte.
Unbestritten ist: Er spricht aus eigener Erfahrung.
Hier gehts zum Podcast mit Volker Forstmeyer: