Mario Schmidt-Wendling: Die aktuelle Entwicklung löst auch Unsicherheit aus. Foto: ZVG Mario Schmidt-Wendling

«WIR SEHEN EINE GIGANTISCHE ENTWICKLUNG»

Was passiert gerade im Triathlon? Rekorde fallen scheinbar spielerisch, Grenzen werden gesprengt, Newcomer stossen in Bereiche vor, die früher hart erarbeitet werden mussten … Ein Beispiel: Am Ironman 70.3 in Aix En Provence blieben gleich zehn Athleten unter 1:10 Stunden im Halbmarathon – das ist eine neue Dimension.

Zu diesem Thema spreche ich nacheinander gleich mit zwei Experten, denn zuerst wollen wir klare Fakten schaffen:

Die Datenlage ordnet Thorsten Radde von trirating.com ein. Es gibt weltweit niemand, der die Triathlon Daten so akribisch sammelt und auswertet wie der Norddeutsche. Verraten sei, dass er eine «gigantische Entwicklung» sieht.

Und der Frankfurter Mario Schmidt-Wendling, seit über 20 Jahren mit SISU Training im Coaching-Geschäft, berichtet direkt aus dem Epizentrum der Leistungsexplosion. Sein Athlet Willy Hirsch rangiert mit 7:30 Stunden unter den Top Ten der weltbesten Ironmänner – hinter Patrick Lange, Jan Stratmann und Jan Frodeno.

Viele Faktoren wie Laufschuhe oder Aerodynamik führen zu einer gigantischen Leistungsentwicklung, die von 2024 auf 2025 besonders eindrücklich ist. Doch Mario Schmidt Wendling hebt im Gespräch einen Faktor ganz besonders heraus …

Die Daten von Thorsten Radde zeigen klar, dass die Halbmarathonzeiten schneller und dichter werden. Und auch die Marathonzeiten (bis 2023) haben eine deutliche Aufwärtstendenz. Fotos/Grafiken: Thorsten Radde

Hier gehts zum Podcast mit Mario Schmidt-Wendling:

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